Leiterwochenende 2026

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Wir trafen uns um 10.30 Uhr am Bahnhof Altstetten in Vereinskleidung und mit Stirnlampe im Gepäck. Gespannt warteten wir auf Sevi, um zu erfahren, wo es hingeht. Nach ein bisschen Verspätung wegen der Verkehrslage in Altstetten, wurde das Reiseziel dann angekündigt: Wir gehen zum Atzmännig!

Dort angekommen durften wir kleine Hütten hinter dem Campingplatz beziehen und dann ging es los zum Rodeln. Mit einem Zweiersessel ging es nach oben, jede und jeder schnappte sich ein Rodelsitz und flitzte nach unten. Im Kinderparadies mit sehr steilen Rutschen, fliegenden Booten und Rodeobullen ging das Kinderherz jeder Leiterin und jedes Leiters hoch und wir hatten eine Menge Spass. 

Nach einer Jass- und Spielrunde gab es dann auch schon bald Znacht. Da die Hütte nicht für 3 Raclette-Öfeli und Herd konzipiert ist, ging uns zwischenzeitlich der Strom aus, was aber zu einem gemütlichen und entschleunigenden Abend beisteuerte. Da wir uns das Kinderparadies in der Nacht noch spassiger vorstellten, gingen wir nochmals nach oben. Zu unserer Enttäuschung, waren die Münzautomaten gesperrt und so konnten wir nicht alle Aktivitäten nachts erleben. Zum Glück stand uns das Highlight des Wochenendes noch bevor, sodass wir nicht all zu enttäuscht ins Bett hüpften. 

Am nächsten Tag ging es nämlich auf einen Mopedausflug oder in den Seilpark. 

Mélanie berichtet vom Seilpark: Diejenigen ohne mindestens einem Mopedausweis haben den Seilpark unsicher gemacht: Drei Stunden lang ging es hoch hinaus (über 15 Meter!) und schnell durch die Baumwipfel mit dem Seilbähnli. Einige Hindernisse waren auch für uns geübte Turner*innen nicht ganz einfach. Die Balance zwischen Spass und Herausforderung war jedoch perfekt!  

Wir anderen düsten nach einer kurzen Einführung mit Mopeds los. Zuerst fuhren wir zu einem schönen Wasserfall mit einer Höhle. Dann ging es mit einer kaputten Bremse und einer kaputten Pedale weiter zum höchsten Bergrestaurant vom Kanton Zürich. Während die Kleineren und Leichteren unter uns gemütlich den Berg  hinauffuhren und mühelos überholten, kamen andere vom Trampeln mächtig ins Schwitzen. 

Nach einer kurzen Verpflegung ging es wieder hinunter und über Stock und Stein, Wiesen und kleinen Brücken wieder zurück zum Atzmännig, wo wir nach exakt 4 Stunden alle wieder zusammen ins Restaurant fanden und das tolle Leiterwochenende ausklingen liessen. Vielen Dank für die Organisation Sevi!

Text: Virginia

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