Turnwettkampf am ETF in Lausanne – das lange Warten

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Beim Turnwettkampf macht man üblicherweise drei Disziplinen, die man je nach Alter aus 2 oder 3 Sportarten auswählen kann. Beim ETF waren es vier – aber dazu später mehr.

Einige von uns reisten schon am Donnerstagmorgen nach Lausanne, um unsere Sie&Er-Paare anzufeuern. Danach wollten wir die Festmeile erkunden, die allerdings noch weitgehend geschlossen war – aber wir fanden einen gemütlichen vietnamesischen Essenskiosk, um uns vor dem Wettkampf zu stärken.

Im Vallée de la Jeunesse angekommen, trafen wir die anderen Turnwettkampfteilnehmenden und machten uns gemeinsam an Aufwärmen. Insgesamt waren wir ein kleines, aber feines Grüppchen: Virginia, Helena, Elena, Natalie, Noel, Thomas und ich. Nach dem Anmelden und Einturnen an den Geräten ging es auch schon los: Für die anderen am Boden, für mich am Schulstufenbarren. Der gelang mir nicht ganz wie gewünscht, dafür der Boden trotz sehr kurzfristiger Umstellung auf Grund der nigelnagelneuen Spiethmatte gut. (Da dreht die Pirouette nicht so gut, also machte ich nur eine halbe.) Die Noten waren für den Turnwettkampf eher tief angesetzt.

Dann wechselten wir zur Zusatzdisziplin: OL unter erschwerten Bedingungen – ohne richtige Karte und ohne zu wissen, wo das Ziel ist. Die Information, wohin wir sollen, war auch etwas dürftig: alles den Hang runter, das ist dann da unten…. Nach einigen Umwegen gelangen wir zum Leichtathletikstadion und die Sprinterinnen wollten sich anmelden – die Technik wollte aber nicht so und die Wartezeiten waren lang. Also trennten wir uns, Thomas, Noel und ich machten uns auf die Suche nach der Weitsprung- und Kugelstossanlage (Qt Teil 2). Wir wurden auch bald fündig und konnten unsere 2. resp. 3. offizielle Disziplin in Angriff nehmen.

Dann ging es weiter zu den Spieldisziplinen – den Standort hatten uns die anderen bereits geschickt, suchen mussten wir als nicht mehr: Basketball und Unihockey waren noch auf dem Programm, auch hier gabs lange Wartezeiten und inzwischen kam teilweise Papier statt Elektronik zum Einsatz. Leider konnten wir Thomas beim Unihockey nicht mehr anfeuern, wir waren da schon wieder im Zug nach Hause, da wir am nächsten Tag arbeiten mussten. Es soll aber noch genügend hell gewesen sein, als er endlich drankam…

Text: Yvonne Bergmaier