Die Riege 35+ am ETF in Lausanne

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Endlich ist es da, das ETF 25, auf welches wir hintrainiert haben und erklärtes Ziel der Riege war, daran teilzunehmen. Für uns eine neue Disziplin, der Fit & Fun, bot für jeden etwas.

Durch die Teilnehmerzahl der Spiele, 4 – 6 pro Spiel, konnte jeder eines oder zwei Spiele wählen, welches er nicht mochte und darum nicht machen musste.

Zurück zum ETF. Am frühen Morgen traf sich eine kleine Gruppe der 35+ am Bahnhof Altstetten, um sich dann mit dem Rest im HB zu treffen. Mit dem Extrazug gings nach Lausanne auf reservierten Plätzen. Eine super Idee im Speisewagen nach Lausanne zu fahren, wurde leider verworfen, da die Reservierung bei der SBB mehr als kompliziert ist. Und so sprang Michi ein und besorgt für jeden Kafi und Giefeli. Ein herzliches Dankeschön nochmals an dieser Stelle. Der Extrazug hatte eine niedrige Priorität im Bahnverkehr und so bummelten wir langsam gegen Westen. Schon bald hatten wir auf den Fahrplan Verspätung und wir machten uns schon Sorgen, dass wir zu spät zum Wettkampf kommen würden. Der Zugführer fand dann doch den Schubregler und wir kamen ziemlich pünktlich in Renens VD an. Mit der Metro gings Richtung Zentrum. Nach einmal Umsteigen in den Bus und einem kleinen Fussmarsch, trafen wir auf dem Wettkampfplatz ein. Dort wartete schon Ischüge auf uns, welcher separat angereist war, um uns anzumelden. Ebenfalls kamen uns schon die Aktiven LA’s entgegen. Sie mussten ihren Wettkampfteil Weitsprung absolvieren. Nach dem wir einigen Sprüngen zugeschaut hatten und Wettkämpfer: innen angefeuert hatten, hiess es für uns Einwärmen.

Die Sonne brannte und man kam schon ohne Einwärmen ins Schwitzen. Dann wurde es unruhig. Irgendwie konnte man uns auf den Listen nicht mehr finden und es kam die Frage auf ob wir am richtigen Wettkampfplatz seien. Dies trotz vorheriger Anmeldung durch Tschüge, bei der noch alles gut war. Dann doch der Ruf der Wertungsrichter von Platz 2, TV Altstetten!

Lautstark angefeuert von den LA’s welche ihren Wettkampfteil beendet hatten, starten wir in die erste Disziplin Fussballstafette. Dann noch Brettball und schon war der erste Wettkampfteil beendet. Es lief durchzogen. Bei den Einen war es ein super Durchgang, bei den Anderen schlichen sich kleine Fehler ein, welche Punkte kosteten. Für den nächsten Wettkampfteil mussten wir uns verschieben. Bevor wir jedoch zum Unihockey antreten konnten, wurde der Kunstrasen gewässert. Auf gekühlter, aber nasser Unterlage gings durch Slaloms und Törchen. Es folgte die Disziplin Achterball. Somit war auch der zweite Wettkampfteil abgeschlossen und wir zogen weiter, immer näher zum See. Für den letzten Wettkampfteil traf erneut eine Fan-Gruppe ein, um uns anzufeuern. Die 55+ Riege war zahlreich angereist um alle Teilnehmer zu unterstützen und ein schönes Turnfest zu erleben. Vielen Dank für diesen schönen Besuch!

Mit ein wenig Verspätung hiess es antreten zum Street Racket. Und zum Schluss war noch die Disziplin Moosgummiringe werfen an der Reihe. Über den ganzen Wettkampf gesehen war es ein Ok erstes Mal. Wir haben gesehen, wo wir noch Potential haben und was schon sehr gut klappt.

Nach dem Abschluss des Wettkampfes folgte noch das obligate Foto der Riege. Einzeln sowie beide Riegen 55+ und 35+ zusammen knipsten an wunderbarer Kulisse am Lac Lemon ein paar Erinnerungen. Da noch ein Foto des ganzen Turnvereins gemacht werden wollte, aber die Aktiven noch von ihrem Wettkampfplatz zu uns verschieben mussten, verkürzten wir uns die Wartezeit mit einem Schwum im See. Eine coole Erfrischung.

Bevor es zum gemeinsamen Nachtessen ging, wurden von allen die verschiedenen Unterkünfte bezogen. Durch vorausschauendes Denken wurde verdankenswerter Weise durch Huni bereits weit im Voraus ein Hotel für die Übernachtung gebucht. Ein Stück weg vom Fest, dafür ruhig. Für das Nachtessen trafen sich alle wieder in Vidy, Das vegetarische und das Fleischmenü unterschieden sich nur an der Art des „Fleisches“ oder besser gesagt gehackt oder geschnetzelt. Es waren beides Fleischersatzprodukte. Alle genossen den Abend und kamen immer mehr in Feststimmung. Eine Panne bei den Leiterpreisen führte dann noch dazu, dass es genug zu trinken für Alle gab. Allmählich zogen wir weiter Richtung Festgelände wo getanzt, gefeiert und getrunken wurde.

Verschieden Verpflichtungen führten dazu, dass wir nicht als Riege die Heimreise antreten konnten. So mussten die einen bereits nach dem Wettkampf am Donnerstag abreisen, andere am Freitagmorgen. Ein kleines Grüppchen mit mir fand ein herziges Cafe für das Frühstück. Wir erkundeten noch die Aktivitäten der Sponsoren und des ETF, bevor wir uns am frühen Abend auf den Rückweg mit dem viel schnelleren regulären Zug machten. Ein verwegener, eingefleischter Turner der 35+ Riege blieb sogar bis Sonntag.

Text: Sandro Bärtschi