
Einmal pro Jahr gilt es, neben den gewohnten Trainingskleidern auch noch ein Snowboard oder ein Paar Ski unter den Arm zu klemmen und damit ins Freitagstraining zu erscheinen. Und wenn man an diesem besonderen Freitag plötzlich Ski und Snowboards in der Garderobe entdeckt, weiss man: Das aktive Winterweekend steht vor der Tür!
Dieses Jahr war dieser Freitag, der 9. Januar 2026. Nach dem Freitagstraining versammelte sich eine 21-köpfige Truppe auf dem Parkplatz des Schulhauses Buchlerns und gemeinsam fuhren wir ins Turnerhaus in den Flumserbergen.
Natürlich fährt diese Truppe leidenschaftlich gerne Ski oder Snowboard – aber genauso gerne wird gequatscht und gelacht. So wurde es am Freitagabend nach einem gemeinsamen Pastaplausch, dem ersten Bierchen und einigen Spielen doch etwas später, bis sich die meisten schliesslich in ihre Betten verabschiedeten.
Am nächsten Morgen klingelten die Wecker unterschiedlich früh: Während es bei den einen ein kurzer Weckton tat, brauchten andere etwas mehr Überwindung, um aus den Federn zu kommen. Schlussendlich schafften es aber alle zum Frühstück, wenn auch noch ein bisschen verschlafen. Aber spätestens als die Eishockey-Jerseys ausgepackt wurden, stieg bei allen die Vorfreude darauf, endlich auf der Piste zu sein.
Unser grosses Glück: Verlieren konnte man sich dieses Jahr nicht. Dank unserer gut beschrifteten TV-Altstetten-Jerseys waren wir bestens erkennbar und machten gemeinsam die Pisten unsicher. Teilweise so unsicher, dass man offpistenmässig die Ski und Snowboards ausziehen musste – Stock und Stein waren doch noch etwas zu präsent. Glücklicherweise fiel bis Sonntag noch reichlich Schnee, sodass die Offpistenrouten am Sonntag problemlos befahren werden konnten. Eine kleine Gruppe schaffte es sogar, bis direkt vor die Haustüre des Turnerhauses zu fahren.
Ein persönliches Highlight für mich: Nach über fünf Jahren bin ich wieder einmal die Talabfahrt gefahren. Beim Thema Führung gab es zwar noch Verbesserungspotenzial – einmal landeten wir nämlich ziemlich im «Seich dusse». Nichtsdestotrotz, merci Sevi fürs Abendtüür!
Nun zurück zum Samstagabend: Neben tollen Abfahrten und bester Gesellschaft durfte natürlich auch das gute Essen nicht fehlen. Der Einkauf und die Organisation dafür, lagen in den Händen von Elena und Nadine – ein grosses Dankeschön dafür! Für die kulinarische Umsetzung in Form eines ausgiebigen Pizzaplauschs stand vor allem Andy in der Küche – Grazie mille!
Nach dem Stillen des Heisshungers wurden dann die Spiele und Getränke hervorgeholt, und man blieb bis weit nach Mitternacht im Gemeinschaftsraum sitzen.
Entsprechend klingelten die Wecker am Sonntag etwas später. Dieses Mal zog es nicht mehr alle auf die Piste; ein kleiner Teil der Gruppe war dennoch nochmals unterwegs – dieses Mal allerdings ohne Jersey.
Nach gemeinsamem Aufräumen und Putzen wurde schliesslich die Heimreise angetreten. Für manche etwas früher, für andere etwas später. Die Gruppe rund um Sevi machte sich als letzte auf den Nachhauseweg – vielen Dank an alle, die auf uns warten mussten.
Am Sonntagabend war dann die 21-köpfige Truppe wieder zurück im Unterland, und ich zumindest fiel glücklich und todmüde ins Bett.
Ich blicke auf ein gelungenes Winterweekend zurück und freue mich bereits jetzt auf nächstes Jahr!
Text: Natalie




















