OL und Badeausflug Mädchenriege

Text: Joël Kretz

Endlich wieder mal ein Ausflug, der Erste seit langem: Dabei war dieser eine sehr spontane Idee. Bei den Leichtathleten machten wir einen Orientierungslauf. Als Leiter der grossen Mädchenriege dachte ich mir, weshalb nicht auch mit meinen Kids? Also warf ich es im Mittwochstraining in die Runde. Die Mädels durften selbst entscheiden, ob sie den OL an einem gewöhnlichen Mittwochabend oder an einem Samstag machen wollten. Da sie den Samstag wählten, konnten wir daraus gleich einen Tagesausflug machen.

Um neun Uhr trafen wir uns auf dem Schulhausplatz Buchlern und zusammen ging es zum Start des Orientierungslaufs. Nach einem kurzen Briefing startete auch schon die erste Gruppe. Jedes Team hatte eine Stunde zur Verfügung, um möglichst viele Posten zu finden. Etwas mulmig war mir schon, Schliesslich bestand die Gefahr, dass sich eine Gruppe im Wald verirren könnte, denn viele Orientierungsläufe hatten wir bisher noch nicht gemacht. Doch für alles gibt es ein erstes Mal.

Der Einsatz von allen Teams war super, keines von ihnen hatte sich im Wald verirrt. Nach dem OL folgte der zweite Teil des Tages. Auch diesen durften sie frei wählen. Die Wünsche waren Baden gehen und Volleyball spielen. Anstatt sich auf etwas zu einigen, kam mir die Idee, beides zu kombinieren. Somit suchte ich nach einer Badeanstalt mit einem Volleyballfeld. Ich entschied mich für die Badeanstalt in Birmensdorf. Wir brachen auf in Richtung Bushaltestelle. Keine 300m sind wir gegangen, da erreichten wir das erste Hindernis. «Schiessgefahr» stand auf dem Schild, welches uns den Weg versperrte. Bei der Planung des Ausfluges, hatte ich den Schiessstand am Hasenrain vergessen. Dieser hatte am Samstag offen. Wir mussten Kehrt machen und einen anderen Weg zu unserem Ziel suchen. Eine Stunde später, haben wir dieses dann auch erreicht. Die Action ging weiter. Ringen im Wasser und zur Entspannung ein Volleyballspiel. Wir Leiter und die Kinder hatte unseren Spass, nur der eine Bademeister nicht so ganz.

Kurz nach vier Uhr machten wir uns wieder auf den Weg zurück nach Altstetten. Der Tag war mit der Rückreise zu Ende. Am Bahnhof verabschiedeten wir uns, was bleibt ist eine schöne Erinnerung und coole Fotos.