Bei 30°C mit einer Pflaume und Serge in der Turnhalle: So lief es am Getu-Wettkampf!

Am letzten Sonntag waren unsere Geräteturnerinnen und Geräteturner in Bonstetten im Einsatz. Die erste Sommerhitze machten vielen zu schaffen und auch die „Pflaume“ konnte nicht viel zum Gelingen der Übungen beitragen. Altstetten brachte am Ende des Tages drei Auszeichnungen nach Hause.

Kategorie 5, Turnerinnen

Wir sind motiviert in Bonstetten angekommen. Als wir fertig eingewärmt haben, sind wir aufgeregt in die Garderobe gegangen. Der Wettkampf ging endlich los!

Wir starteten mit Ring. Es wurde sehr streng bewertet. Der Wettkampf ging weiter mit Sprung. Es gab sehr gute und eher weniger gute Noten. Dann folgte das Reck. Da sind wir alle schön gestanden (bei den Landungen). Zuletzt gingen wir an den Boden. Unsere Noten waren sehr verschieden.

Nach dem Wettkampf gingen wir mit unterschiedlichen Gefühlen aus der Halle. Da wir noch über zwei Stunden warten mussten, bis wir Rangverkündigung hatten, haben wir uns alle zusammen an einen Tisch gesetzt und so die Zeit mit essen, lernen und lustigen Gesprächen überbrückt. Leider haben wir alle die Auszeichnung knapp verfehlt, hoffentlich läufts am nächsten Wettkampf für alle noch ein bisschen besser.

Text: July-Mae & Emilia

Kategorie 5, Turner

Als wir am Bonstetten Bahnhof ankamen. War es schon gefühlte 30°C, die Sonne brannte auf unseren Hals als wir von dem Weg zur Halle kamen. Dort trafen wir Serge, der uns freundlich begrüsste und direkt auf das Einwärmen hinwies. In der prallen Sonne mit wenig Schatten, die alle sowieso schon mit Personen besetzt waren, musste wir auf der Tartanbahn unsere Runden rennen. Schon verschwitzt, suchten wir uns einen Platz im Schatten, wo wir uns eindehnen konnten. Als Serge mit uns noch Spannungsübungen gemacht hat, waren wir bereit und gingen in die kühlere Turnhalle, wo wir unser Tenue montierten.

Serge nannte uns aufgeregt das erste Gerät, BODEN. (Dum dum dum, mit Bass). Wir turnten uns ein und Serge gab uns die nötigen Tipps und Tricks, um noch etwas aus uns herauskitzeln zu können. Der Boden ging einigermassen gut.

Zweites Gerät. (DUM Dum dum) Ringe, dass Einturnen verlief grundlegend reibungslos, doch bei der Übung hatte Noel einen sogenannten „Leg“, wie es Serge formulierte, und hat leider Gottes ein Teil nicht geturnt, daher resultierte ein Abzug von 1.2 Punkten. Livio kam ohne grosse Schnitzer durch seine Übung. 

SPRUNG, Gerät nümero trois. Das Einturnen beim Sprung, konnte man bis auf 1-2 Sprünge grundlegend in die Tonne werfen, dennoch war Serge am Ende recht zufrieden mit der Ausführung und wie wir unsere Sprünge dem Publikum präsentiert haben.

Gerät nümero four, war Barren. Das Magnesia beim Barren liess zu wünschen übrig und Noel verspürte zu wenig „Grip“ in den Händen. Daher griff er – in letzter Sekunde – noch in seinen Bag, holte sich das Mamut Ultimate Magnesia und rieb es sich in die Hände. Die Übungen waren, eigentlich recht solide. Doch am Ende hat es durch die strengen Wertungsrichter nur zu 7.40 und 8.10 Punkten gereicht. 

Nun zum Gerät, auf das wir alle gewartet haben, Kappa. Reck, hier ist eigentlich nicht mehr viel passiert. Wir haben beide unsere Elementverbindung geturnt (Schwungkippe in Grätschfleurier), mit dem wir nicht unbedingt gerechnet hatten. Ende.

STOP stop, wir musste ja noch bleiben bis zur Rangverkündigung. Daher haben wir uns zusammen mit Serge noch etwas zu essen geholt und mit anderen aus dem TVA noch ein Schwätzchen gehalten, um die Zeit bis zur Rangverkündigung zu überbrücken. Schlussendlich haben wir nicht gewonnen und gingen (traurig) mit Serge und dem Zug zurück nach Hause. „Finito“.

Text: Livio & Noel

Kategorie 6

Am Sonntag späten Nachmittag hat sich das TVA K6 in Bonstetten getroffen. Nach der kurzen Begrüssung hiess es schon bald ab zum Aufwärmen. Wir waren drei Männer, welche diesen Wettkampf bestreiten durften. Nach der pünktlichen Verspätung von 30 Minuten starteten wir am Reck. Als der Wettkampf begonnen hatte, war als erstes mal Warten angesagt, da wir nur ein Hochreck hatten und die K7 Männer ebenfalls mit uns gleichzeitig turnten, durften sie zuerst ihre Übungen turnen. Nach einer wunderbaren Show wie man am Reck richtig turnen sollte, durften wir mit unseren Übungen starten. Alle konnten erfolgreich ihre Übungen turnen ohne grössere Patzer.

Nach dem Reck ging es weiter mit dem Boden. Dort war die grösste Herausforderung, sich in kurzer Zeit auf den Boden einzustimmen. Da wir Altstetter sind, Flexibilität und Anpassungsfähigkeit unsere grösste Stärke ist, konnten wir auch an diesem Gerät unsere Leistungen abrufen.

Beim dritten Gerät, den Ringen, konnten wir wieder mal richtig schwingen inkl. einem Spezialeffekt, durch die elastischen Seile, konnten wir den nötigen Kick gut in die Übung einbringen. Nun waren drei von fünf Geräten durch, so wie auch unsere Kondition. Beim Minitrampolin wurde uns eine Pflaume als Minitrampolin zur Verfügung gestellt. Somit hatten wir ein wenig Schwierigkeiten aus dem Mini zu kommen. Der Doppelsalto von Sevi wurde in der ganzen Halle gefeiert, denn die Winkelstützlandung wird so im Geräteturnen selten geturnt :D.

Beim letzten Gerät, dem Barren, war die Luft draussen bei allen Turnern. Die Wertungsrichter kamen nicht mehr nach, die Striche für die vielen Stürze zu zählen und dementsprechend waren auch die Noten. Trotz allem war es für uns ein lustiger Wettkampf und uns wurde wieder mal klar, woran wir noch arbeiten können.

Text: Thomas

Kategorie 7

Nach drei Jahren ist es wieder so weit: Der Gerätewettkampf in Bonstetten war der erste Wettkampf für Lori und Sonja seit langer langer Zeit. Es tat gut, wieder einmal in einer Halle zustehen mit echten Zuschauern und der Nervosität im Bauch. Gleich zu Beginn des Wettkampfes leistete das K7-Team einen grandiosen Einsatz – in der „Pause“*. Die Spannung war gross, als wir zum ersten „richtigen“ Gerät wechseln durften. Das Reck verlief durchzogen. Nadine zeigte eine souveräne Leistung mit der Note 9.40. Lori und Sibylle zeigten eine stabile Übung. Sonja’s Übung lief nicht ganz so rund. Die erste Hürde war bestanden, auf ging’s zum nächsten Gerät – dem Boden. Das ganze Team zeigte sichere, gespannte Übungen – bravo! Leider wollte Lori’s Knie nach ihrer Bodenübung nicht mehr ganz so, wie es Lori gerne wollte. Aufgrund der Schmerzen und des erhöhten Risikos, entschied sich Lori den Wettkampf vorzeitig zu beenden. Die anderen drei gingen weiter an die suuuuuper-laaaangen Ringe. Richtig „Einschlafen an den Ringen“ war die Devise…. Es lief aber allen gut, Sibylle rettete ihre Landung nur noch ganz knapp ;-). Zum Schluss, auf die Plätze, fertig, in die Höhe! Nadine, Sibylle und Sonja leisten ebenfalls einen stabilen Abschluss am Sprung und turnten alle um die Noten von 8.80 bis 9.10. 

Der Start in die Quali-Wettkampf-Saison war also gar nicht allzu schlecht. Nadine und Sonja eroberten sich beide eine Auszeichnung auf dem 6. und 10. Rang. Knapp vorbei turnte sich Sibylle auf den 12. Rang, von insgesamt 24 Turnerinnen. Alles in allem dürfen die K7ner also zufrieden sein mit ihrer Leistung, wir freuen uns aber schon auf die nächsten Trainings, um unsere Übungen noch mehr „feinzuschleifen“.

* Anm. der Redaktion: Weil auch Männer in der Gruppe waren und das Startgerät Barren war, hatten die Frauen während dem ersten Gerät „Pause“.

Text: Sonja

Kategorie Damen

Es war mein erster Wettkampf seit 2019 und entsprechend verhalten waren meine Ziele: Unfallfrei und ohne Sturz meine Übungen durchturnen. Nina und ich starteten an den Schaukelringen mit guten Übungen, die wir beide sicher in den Stand brachten. Nina erzielte mit ihrer Übung sogar die Note 9.70! Gratulation! Nach einem soliden Sprung von Nina, konnte ich meinen passablen Sprung aus dem Einturnen leider nicht wiederholen, aber immerhin gab es keinen Sturz. Das Reck war wie verhext, wir verzeichneten beide einen Sturz und ich stürzte fast ein weiteres Mal. Wir waren dementsprechend enttäuscht, dass uns unsere neuen Reckübungen am Wettkampf nicht erfolgreich gelungen sind. Nina überzeugte zum Schluss am Boden mit einer wunderbaren Übung, während bei mir kaum ein Element nach Wunsch gelang. Immerhin sind wir beide unverletzt und gesund. Zudem kann ich mich glücklich schätzen, dass ich mit bald 34 Jahren meine anspruchsvollen Übungen noch turnen kann.

Text: Melanie